Raute

Gerichtsverfahren

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Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, kann das Gericht wie folgt reagieren: Es kann einen Termin zur Hauptverhandlung anberaumen. Stattdessen hat das Gericht aber auch die Möglichkeit, schriftlich über den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid zu entscheiden. Eine Hauptverhandlung würde in diesem Fall nicht stattfinden.

TIPP:

Eine schriftliche Entscheidung ist zeit- und kostensparend. Wenn Sie sich darauf einlassen, müssen Sie nicht befürchten, dass das Gericht eine höhere Geldbuße festsetzt als im Bußgeldbescheid. Das Gericht darf nicht zu Ihrem Nachteil vom Bußgeldbescheid abweichen, also insbesondere eine höhere Geldbuße als im Bußgeldbescheid festsetzen.

Hauptverhandlung

Ziel einer Hauptverhandlung ist die vollständige Aufklärung des Sachverhalts.

TIPP:

Lassen Sie sich von einer weiten Anreise zum Gerichtsort nicht abschrecken. Wenn Sie sich einmal entschlossen haben, gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen, sollten Sie die Gerichtsverhandlung als willkommene Gelegenheit nutzen, Ihre Interessen optimal durchzusetzen.

Wichtig:

Besprechen Sie rechtzeitig vor der Gerichtsverhandlung mit Ihrem Rechtsanwalt, welche Strategie für Sie die beste ist. Wichtig ist, dass Sie sich dann auch an die festgelegte "Marschroute" halten, jedenfalls aber nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Rechtsanwalt davon abweichen. Wenn Sie sich mit ihm besprechen wollen, kann er jederzeit eine Verhandlungsunterbrechnung beantragen.
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